Biermännchen
Eine Speisekarte mit 61 Gerichten, ein Saal für 74 Gäste, vier Sprachen — und Tisch wie Abholung, ohne dass der Gast zum Hörer greifen muss.


- Kunde
- Showcase — osteuropäische Küche, ohne Auftrag gebaut
- Ort
- Leipzig-Südvorstadt
- Jahr
- 2026
Ausgangslage
Ein Lokal mit dieser Küche lebt von Stammgästen und vom Viertel. Im Netz steht davon meist nur eine Telefonnummer und ein Menü als PDF, das auf dem Handy niemand zu Ende scrollt — wer bestellen oder einen Tisch will, muss anrufen, und wer kein Deutsch spricht, ruft eben nicht an. Dieses Projekt ist die Antwort als Referenzbau: ohne Auftrag entwickelt, damit sich Karte, Bestellweg, Reservierung und Mehrsprachigkeit an einem vollständigen Beispiel prüfen lassen. Es ist eine Demo, kein laufender Betrieb.
Was gebaut wurde
Die ganze Karte auf der Seite, nicht im PDF
61 Gerichte von kalten Vorspeisen bis Pfannkuchen mit Kaviar, jedes mit Preis, Zusammensetzung und Filter nach neun Kategorien; vegetarische und vegane Gerichte sind ausgezeichnet, der Hinweis auf Allergene steht darunter. Die Karte ist damit gleichzeitig Verkaufstext und Datenquelle für den Warenkorb — ein Gericht wird an einer Stelle gepflegt und erscheint überall.
Warenkorb mit Abholung und Lieferung
Gerichte landen im Warenkorb, die Menge lässt sich ändern, die Summe steht immer sichtbar darüber. Zwei Wege zur Wahl: Abholung in der Arthur-Hoffmann-Straße oder Lieferung ab 15,00 € Bestellwert; bezahlt wird bei Übergabe, bar oder mit Karte. Kein Lieferportal dazwischen, also keine Provision und keine Gästedaten in fremder Hand.
Tisch reservieren statt anrufen
Datum, Uhrzeit im Halbstundentakt von 11:00 bis 21:00, ein bis zwölf Personen, Name, Telefon und ein Feld für Kinderstuhl, Anlass oder Allergien. Die Seite verspricht dabei nichts, was der Saal nicht halten kann: bestätigt wird telefonisch, und wem das lieber ist, der reserviert über den Telegram-Bot — derselbe Weg, andere Tür.
Vier Sprachen aus einem Datenmodell
DE, RU, UA und EN umfassen nicht nur die Oberfläche, sondern auch Gerichtnamen und Beschreibungen — für ein Viertel, in dem deutsche Nachbarn, russisch- und ukrainischsprachige Familien und Studierende am selben Abend am selben Tisch sitzen. Gepflegt wird jedes Gericht einmal; es existiert nicht viermal, sondern in einem Datensatz mit vier Feldern.
Das Haus als Argument
Statt Stockfotos vom „gemütlichen Ambiente“ erzählt die Seite, was nachprüfbar ist: ein Gebäude von 1958–1960, erst Wohnhaus, später Studentenwohnheim, schon damals mit Gaststätte im Erdgeschoss. Daneben stehen die Sätze, die eine Familie wirklich braucht — Kinderkarte, Platz für den Kinderwagen, Absprache für Geburtstag, Taufe oder Firmenessen. Und „nur für 74 Gäste gleichzeitig“ dreht die Saalgröße vom Nachteil zum Versprechen.
Statisch ausgeliefert, ohne Cookie-Banner
Die Seite besteht aus vorgebauten Dateien: ein Skript, keine Datenbank im Hintergrund, nichts, was nachts ausfallen kann. Sie setzt keine Cookies, lädt kein Analyse- und kein Werbeskript nach — deshalb braucht sie kein Einwilligungsbanner, das den Gast als Erstes begrüßt. Was bleibt, ist eine Seite, die auf dem Handy sofort da ist.
Ergebnis
- 61
- Gericht auf der Karte, jedes mit Preis und Zusammensetzung
- 74
- Plätze in drei Bereichen — die Zahl steht auf der Seite und wirbt für sich
- 4
- Sprachen — DE, RU, UA, EN, auch in den Gerichtnamen
- 2
- Wege ohne Anruf des Gastes: Warenkorb und Reservierungsformular — bestätigt wird telefonisch vom Haus
Referenzbau ohne Auftrag — eine Demo-Fassung, hinter der kein laufender Betrieb steht. Deshalb stehen hier keine Bestell-, Gäste- oder Umsatzzahlen: Die Zahlen oben beschreiben, was auf der Seite selbst zu sehen ist. Gezeigt wird die Bauart, nicht ein Geschäftsergebnis.
Einblicke

Technik
- Vite + React
- Statische Auslieferung auf Vercel
- Warenkorb mit Abholung/Lieferung
- Telegram-Bot als zweiter Kanal
- DE · RU · UA · EN aus einem Datenmodell
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